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Vier unserer Nonnen in Österreich

 

Es ist uns eine große Freude, dass vier ganz besondere Nonnen unseres Nonnenklosters Nagi Gompa zu Besuch in Chökyi Nyima Rinpoches Landzentrum Rangjung Yeshe Gomde in Oberösterreich bis Ende Oktober zu Gast sind. Sie begleiten die Rituale mit ihren Klosterinstrumenten und bieten interessante Seminare an – siehe www.gomde.eu.

 

 

Ani Kunga Dölma, 49 Jahre alt, ist die Ritual-Meisterin des Nonnenklosters und hat damit eine sehr wichtige Funktion. Sie kam mit 17 Jahren ins Kloster. Das wurde von der Familie, die verwandtschaftliche Beziehungen zum Kloster hatte, so beschlossen, und sie empfand diesen Lebensweg, wie sie sagt, als den für sie geeignetsten.

 

Ani Tsogyal Sangmo, mit 51 Jahren die älteste der vier, war bereits 25 Jahre alt, als sie Nonne in Nagi Gompa wurde. Als ihr Vater starb, empfahl einer ihrer Onkel, ein Schüler des großen alten Meisters Tulku Urgyen, dem damaligen Oberhaupt des Nonnenklosters, Nonne zu werden. Ani Tsogyal ist eine praktische Frau und als Persönlichkeit stark genug, um eine so herausfordernde Arbeit wie die Leitung der Bauarbeiten an den neuen Gebäuden des Klosters vor und nach dem Erdbeben zu übernehmen.

 

Ani Tashi Samten, 40 Jahre alt, wollte schon von Kindheit an Nonne werden. Als sie 17 Jahre alt war, konnte sie die Familie überreden, sie mit ihrer Schwester, die bereits Nonne in Nagi Gompa war, gehen zu lassen. Auch Ani Tashi setzte sich praktisch als Vorarbeiterin bei den Bauarbeiten ein.

 

Alle drei Nonnen sind sehr gut ausgebildet und haben das traditionelle „Dreijahres-Retreat“ absolviert, eine besonders intensive Praxissituation als Gruppe in sozialer Isolation.

 

 

Die jüngste der vier Nonnen ist Ani Lekshey, 27 Jahre alt. Wie die anderen stammt auch sie aus einem nah an der tibetischen Grenze gelegenen Gebiet hoch oben im Bergland, wo die Lebensweise noch traditionell tibetisch ist.

 

Ani Leksheys Großvater war Mönch und wünschte, dass seine intelligente Enkeltochter eine gute Schulbildung erhalten und dann im Kloster studieren sollte.

 

Mit abgeschlossener Schule in Kathmandu und guten Englischkenntnissen trat Ani Lekshey, damals 16 Jahre alt, ins Kloster ein und studiert heute an der Klosteruniversität, um eine „Khenpo“ - d.h. eine Professorin in Buddhistischen Studien – zu werden.

 

 

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Nach der Erdbeben ist vieles neu im Nonnenkloster Nagi Gompa

 

 

Im Nonnenkloster freuen sich die vielen neuen Kinder aus den Erbebendörfern über den Schulunterricht.

 

 

 

Schulunterricht und Studium der Nonnen unterscheiden sich nicht mehr von der Ausbildung der Mönche.

Dazu gehört auch das traditionelle Debattieren.

 

 

 

 

Auch das sakrale Orchester der Nonnen ist dasselbe wie das der Mönche.

 

 

 

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Im Nonnenkloster Nagi Gompa beginnen sich die kleinen Nonnen schon zuhause zu fühlen.

 

 

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Neues von Dhola:

 

Viele liebe Spender haben den Wiederaufbau des Dorfs Dhola unterstützt – hier ein Blick auf den Fortschritt, der bis jetzt gemacht wurde. Chökyi Nyima Rinpoche, das Oberhaupt unserer Klöster, hofft, dass das Dorf möglichst bald fertiggestellt werden kann.

Unser herzlicher Dank an alle Spender, die geholfen haben, schon so viel zu erreichen, wie auf diesem aktuellen Bild zu sehen ist.

 

 

 

 

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Kloster als Kinderheim

 

Unser Nonnenkloster Nagi Gompa bei Kathmandu hat an Losar (Neujahr Feuer Vogel, 2017) viele kleine Mädchen aufgenommen, Erdbebenopfer aus zerstörten Dörfern in den Bergen, Waisen, Halbwaisen oder Kinder aus Familien, deren zerstörte Lebensgrundlagen – Felder, Tiere, Häuser – bis heute nicht oder unzureichend wiederhergestellt sind. Wir suchen dringend Spenden für diese Kinder - Einzelspenden oder Patenschaften per Dauerauftrag (die jederzeit beendet werden können). Richtwert ist 25.- € monatlich. Für Essen, Kleidung, medizinische Versorgung und Schule kann damit gesorgt werden. Näheres im Menü unter “Patenschaften”.

 

 

 

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Kinder vorher und nachher:

 

Diese vorher-nachher-Fotos zeigen, wie Kinder, die ins Kloster kommen,

innerhalb weniger Monate aufblühen: